exclusiv golfen — 9. Oktober 2013 at 13:56

Henrik Stenson hat in Shanghai den Sieg im „Race to Dubai“ im Visier

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201310-P90136077-zoom-origBMW : Auftakt zur Final Series der European Tour. US-Tour Champion Henrik Stenson hat in Shanghai auch den Sieg im „“ im Visier. Nach vielen Höhen und Tiefen ist der coole Schwede wieder ganz oben angekommen.

Der Schwede Henrik Stenson ist weltweit der derzeit heißeste Spieler der Golfszene. Zuletzt hatte der 37-Jährige, ein Heißsporn, der das auf dem Platz hinter kühler Strategie zu verbergen weiß, Spitzenplatzierungen bei hochkarätigen Turnieren in Serie abgeliefert. Ende September folgte die Krönung: Stenson gewann bei der TOUR Championship in dominanter Art und Weise seinen zweiten PGA TOUR Playoff-Titel dieser Saison und siegte überlegen im FedExCup. Er ist damit um ein Bonuspreisgeld von zehn Millionen US-Dollar reicher und darf als der aktuell weltweit beste Golfer angesehen werden – und das nur zwei Jahre nachdem der Sieger der BMW International Open in der Weltrangliste sogar aus der Top-200 gerutscht war.

Nun wird Stenson, „European Tour Golfer of the Month“ der Monate August und September, bei der BMW Masters 2013 abschlagen (24. bis 27. Oktober, Lake Malaren Golf Club). Nach dem Weltranglisten-Sechsten Rory McIlroy (Nordirland), Vorjahressieger Peter Hanson (Schweden), Graeme McDowell (Nordirland), Lee Westwood (England), Ian Poulter (England) und Lokalmatador Wu-Ashun (China) veredelt Stenson ein Weltklassefeld weiter, das in Shanghai die neue „Final Series“ der European Tour eröffnen wird.

„BMW Turniere machen immer Spaß. Turniere rund um den Globus mit dem höchsten Standard zu organisieren, ist alles andere als eine einfache Aufgabe. Und ich würde sagen, dass BMW dies am besten macht. Ich freue mich auf die BMW Masters. . Vor zwei Wochen konnte ich bei der BMW Championship in Chicago meinen wichtigen Platz in der Top-5 des FedExCup-Rankings verteidigen und so den Grundstein für den Triumph in Atlanta legen. Beides waren fantastische Turniere, und auch die BMW Masters ist mir aus dem vergangenen Jahr noch in bester Erinnerung. Es ist hervorragend, dass wir in der Final Series nun auch eine Art Playoff-Charakter auf der European Tour haben. Und ich hoffe natürlich, dass ich so weiter machen kann, wie bei den Playoffs der PGA TOUR.“

Eckhard Wannieck, Leiter BMW internationales Sponsoring, Kooperationen und Product Placement, sagt: „Zunächst einmal herzlich Glückwunsch an Henrik Stenson zu seinem fantastischen Erfolg. Dass er als erster Europäer überhaupt den FedExCup gewinnen konnte, unterstreicht seine herausragende Leistung. Er hat bei so vielen BMW Turnieren abgeschlagen, dass er längst zur BMW Golfsport Familie gehört. Henrik ist ein Spitzen-Sportsmann und eine großartige Persönlichkeit. Er hat sich diesen Erfolg absolut verdient. Seine Teilnahme bei der BMW Masters wird mit dazu beitragen, dass die Zuschauer, Medien und Sponsoren, Golf auf höchstmöglichem Niveau erleben werden. Darauf freuen wir uns sehr.“

Die Ergebnisse von Stenson seit Juli sprechen für sich: Rang zwei bei der Open Championship, der geteilte zweite Platz bei der WGC-Bridgestone Invitational, Rang drei bei der PGA Championship, Siege bei der Deutsche Bank Championship und der TOUR Championship, dazu ein geteilter 43. Platz bei der Barclay und ein geteilter 33. Platz bei der BMW Championship. Die Experten sind sich einig: der diesjährige FedExCup hat in Stenson einen würdigen und vor allem völlig verdienten Sieger.

Stenson erlebt nun den zweiten, wenn nicht dritten Frühling seiner Karriere. 2006 hatte er zum Saisonauftakt das Qatar Masters gewonnen und war als Top-15-Spieler zur BMW Asian Open, dem Vorläuferturnier der BMW Masters gereist. In Shanghai war er noch im Stechen gegen den Spanier Gonzalo Fernandez-Castaño unterlegen, hielt sich aber weniger Monate später bei der BMW International Open schadlos, als er im Playoff keine Geringeren als Retief Goosen und Padraig Harrington bezwang. Es folgten Triumphe bei der WGC-Matchplay Championship 2007 und zwei Jahre später bei der Players Championship. Da war Stenson zum ersten Mal auf Rang vier der Weltrangliste angekommen.

Dann folgte ein langer Abstieg, es sollte bis 2012 dauern, ehe der Schwede wieder einen Turniersieg (SA Open) feiern konnte. Inder Weltrangliste war er Anfang letzten Jahres gar bis auf Rang 224 zurück gefallen, erst im März 2013 wurde Stenson wieder unter der Top-50 geführt. Vor diesem Hintergrund ist es umso bemerkenswerter, wie überlegen er die Saisonwertung der PGA TOUR gewann: Stenson hatte mit 4.750 Punkten am Ende einen eindrucksvollen Vorsprung von 2.007 Zählern auf den Weltranglistenersten Tiger Woods.

Es ist beinahe logisch, dass Stenson auch das Race to Dubai anführt. Mit der BMW Masters wird die heiße Phase, die neue „Final Series“, eingeläutet. Angesichts seiner Playoff-Form wird es die Konkurrenz nicht gerne hören, wenn Stenson sagt: „Die Final Series ist natürlich das nächste Ziel. Jetzt kann ich mich etwas ausruhen, dann geht es mit der BMW Masters weiter. Ich habe eine gute Ausgangslage, um das Race to Dubai zu gewinnen. Justin (Rose) und Graeme (McDowell) sind mir auf den Fersen, ich werde also weiter sehr gutes Golf spielen müssen. Aber ich werde mein Bestes geben, denn niemand hat bisher den FedExCup und das Race to Dubai gewonnen. Das ist das Ziel.“ Die Golffans dürfen sich also auf einen angriffslustigen Henrik Stenson und einem hochklassigen Auftakt bei der BMW Masters einstellen.

 

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