hotels — 24. September 2013 at 16:12

Zurück in die Zukunft – Alte Mauern und neue Räume

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Es gibt Orte, die uns direkt in die Vergangenheit katapultieren und Orte, an denen wir die Zukunft spüren. Design Hotels™ präsentiert fünf Mitgliedshotels rund um den Globus, in denen beide Welten an einem Ort aufeinander treffen.
Untergebracht in einem Gebäude aus dem 19. Jahrhundert im Designviertel Helsinkis, lebt und atmet das Klaus K Geschichte und lässt seine Vergangenheit in jedem Winkel wiederaufleben. Das Factory Hotel in Münster macht seinem Namen alle Ehre. Dennoch verleihen ausgewählte Details den rauen Betonwänden der ehemaligen Brauerei eine behagliche Atmosphäre. Das The Dolder Grand in Zürich erzählt eine Geschichte von märchenhaften Türmchen, moderner Architektur und Weltklasse-Kunstwerken. Eine harmonische Tonfolge aus Musik, historischer Architektur und italienischem Design erwartet Gäste im Conservatorium Hotel Amsterdam. Mit einer Mischung aus Einflüssen des osmanischen Reichs und der Moderne verzaubert das The House Hotel Bosphorus im Istanbuler Stadtteil Ortakoy.

Hier die Bildergalerie zu nachfolgenden Hotels – Enjoy!!!

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Ein finnisches Märchen
Inmitten des Stadtzentrums Helsinkis ist das von 1882 stammende Rake Gebäude Heimat des Klaus K. In dem ehemaligen Schulgebäude wird das finnische Nationalepos Kalevala zum Leben erweckt. Eine Geschichte voll von der Komplexität des Lebens, deren emotionale Themen wie Mystik, Leidenschaft, Verlangen oder Neid das Design in allen 139 Hotelzimmern beeinflusst haben. Die Architekten Antti-Matti Siikala und Sarlotta Narjos von SARC Architects haben das Haus gemeinsam mit den Design-Kreativen von Stylt Trampoli AB aus der Zeit der Romantik in die Welt der Moderne transportiert. Zwei Hotelzimmer sind vom bekannten Designer Harri Koskinen gestaltet: Im „Urban Nature Room” soll das Zusammenspiel von Textilien, Materialien und Farben den Puls verlangsamen. Im modernen „Movie Room”, ausgestattet mit neuester Technik wie Flatscreens und Dolby Surround Sound, lehnt man sich zurück und genießt die neuesten Blockbuster.

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Factory Days
Wenn die denkmalgeschützten Wände des Factory Hotel reden könnten, würden sie vom Bierbrauen erzählen, von Schwimmhallen und Pop-up Clubs. 1898 erbaut, wurde das ehrwürdige Münster-Gebäude als Germania Brauerei bekannt, war Arbeitgeber für Generationen und tief verwurzelt in der Geschichte der Stadt. Nach der Schließung 1984, fanden die Architekten Christian Olufem und Andreas Deilmann, es sei Zeit für ein Revival. Sie erfanden den Ort neu, ohne ihm seinen alten Charme zu nehmen. In den 128 Zimmer und 16 luxuriösen Suiten harmonieren Originalelemente wie Holz, Beton und Ziegel mit sanften modernen Elementen. Zusätzlich bietet das Hotel ein 3.500 Quadratmeter großes Fitnesscenter mit Pool und eine Dachterrasse. Das Factory Hotel, ähnlich wie die Stadt selbst, verknüpft liebevoll westfälische Tradition mit jugendlicher Dynamik.

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Eine lebende Legende
Seit seiner Eröffnung im Jahr 1899 als „Curhaus“ hat The Dolder Grand in Zürich Geschichte geschrieben. Dank seiner erhabenen Lage auf dem Adlisberg bietet das Hotel freien Blick auf den Zürichsee und das Stadtzentrum. Stararchitekt Lord Norman Foster gelang mit den umfangreichen Umbauarbeiten zwischen 2004 und 2008 der Balanceakt zwischen klassischer Eleganz und innovativem Design. Zwei neue Flügel mit geschwungener Glasfassade schließen an das Haupthaus an, traditionelle Elemente wie Holzrahmen schaffen eine Verbindung zwischen Alt und Neu. Im Inneren schaffen zahlreiche Kunstwerke, Marmor, üppige Stoffe und opulente Muster in Purpurrot und Ocker aristokratischen Charme. Das Hotel mit seinen 172 Zimmern, dem 4.000 Quadratmeter großen Spa und dem mit zwei Michelin Sternen ausgezeichneten Restaurant hat sein zeitloses Ambiente erhalten und ist gleichzeitig Zeugnis moderner Baukunst.

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Sinfonische Studien
Im Herzen von Amsterdams Museumsviertel befindet sich das Conservatorium Hotel Amsterdam, dessen musikalische Vergangenheit noch heute sicht- und hörbar ist. Das Gebäude aus dem 19. Jahrhundert beherbergte lange Zeit Amsterdams erstes Konservatorium – heute treffen hier Musik und Geschichte auf neo-gotische Architektur und italienisches Design. Der Mailänder Stararchitekt Piero Lissoni hat die Umgestaltung des Gebäudes verantwortet und die freiliegende Holzbalken und Deckengewölbe um ein modernes Glasatrium erweitert. Als Hommage an die Geschichte des Hauses wird klassische Musik gespielt. Charakteristisch für die 129 Zimmer ist ein schlichtes Design mit zurückhaltenden Farbtönen und vereinzelten, kräftigen Akzenten.

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Orient trifft Okzident
Herrschaftlich thront das The House Hotel Bosphorus am Ufer des Bosporus. Mit einem Fuß im osmanischen Zeitalter, mit dem anderen im modernen Istanbul, beleuchten sowohl das Hauptgebäude als auch „The Mansion“ die Gegensätze von Vergangenheit und Gegenwart. Das Hotel wurde im späten 19. Jahrhundert von Simon Kalfa für die bekannte Architektenfamilie Balyan erbaut. Bei der Renovierung haben die türkischen Architekten Autoban mit den für sie charakteristischen Materialien wie Marmor, Messing, Eiche und Walnuss gearbeitet und mit Kontrasten gespielt. Die Originalstrukturen und -details werden von geometrischen Mustern und Formen unterbrochen. Die 26 Suiten sind auf fünf Stockwerke verteilt und verkörpern modernen Luxus mit klaren Referenzen auf das Zeitalter des osmanischen Reichs.

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