städtereisen — 22. Januar 2013 at 15:10

Ein Wochenende in Zürich

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zürichWissen Sie, was das Schönste an ist? Die Lage! Eingekuschelt zwischen den sanften Hügeln, wo die Superreichen ihre Villen mit Ausblick bauen, und dem massiven Gebirge im Süden, dort liegt die kleinste Metropole Europas so wunderschön sonnig am sanften Zürichsee.
Tritt man an einem lauen Spätherbsttag aus einem der besten Restaurants der Stadt, der „Kronenhalle“, auf den Bellevueplatz, ist für jeden, der gerade ein Züricher Geschnetzeltes für 55 Schweizer Franken unter einem echten Picasso genossen hat, die Welt in Ordnung. Der Weg über die Quaibrücke Richtung Bürkliplatz offeriert den geneigten Spaziergängern das typische Züricher Panorama: Der Zürichsee, klar, im leichten Föhnwind, dahinter kantig die dunkel-blauen Schweizer Berge. Auf dem See tummeln sich Touristendampfer und Tretboote, ein paar Segler und Surfer. Wunderbar!

Essen & Trinken
Restaurant Kronenhalle
www.kronenhalle.com

Die Kronenhalle ist ein Gesamtkunstwerk, das durch seine Gäste, sein Personal, seine Ambiance und seine Tradition weltweit einmalig ist. Alteingesessene Zürcher Familien, Theaterfreunde, Jet-Set, Künstler und Lebenskünstler begegnen sich auf Augenhöhe.

Restaurant Widder by Alexander Kroll
www.widderhotel.ch
Das Widder Restaurant by Alexander Kroll ist mit 15 Punkten Gault Millau ausgezeichnet. Auf der Speisekarte stehen raffinierte internationale Gerichte aber Fleischliebhaber kommen hier besonders auf ihre Kosten.

Restaurant Rôtisserie
Hotel Storchen
www.storchen.ch
Ein elegantes Essen in der stimmungsvollen Rôtisserie wird zum unvergesslichen Erlebnis. Im Sommer bietet die einzigartige Terrasse mit Ausblicke auf die Limmat.

Restaurant TAO’S
www.taos-lounge.ch
Trendy, unkompliziert und doch gediegen. Das Restaurant verführt optisch mit fernöstlichem Charme und zelebriert mit der Euro-asiatischen Küche den perfekten Gaumenschmaus.

Restaurant Münsterhof
www.muensterhof.com
Der Münsterhof steht für feinste moderne Schweizer Küche und liegt direkt beim Fraumünster, zwischen Paradeplatz und Limmat. Gastgeber Tobias Buholzer wurde 2009 als «Entdeckung des Jahres» ausgezeichnet

Vintage-Markt am Bürkliplatz
Seit 1971 jeweils von Mai bis Oktober findet der größte traditionelle Flohmarkt gegenüber des Hotel Baur au Lac statt. Insider bezeichnen ihn als Vintagemarkt und Geheimtipp, da man hier Kultobjekte wie Louis Vuitton Taschen oder Chanel-Kostüme aus den 50ern finden kann.

Galerie Gmurzynska Zürich
www.gmurzynska.com
Kunst der Klassischen Moderne wird in dem dreistöckigen Galeriehauses mit reizvoller Aussicht auf den Paradeplatz angeboten – und die Nachbarschaft zur Confiserie Sprüngli, wo Han Conray im Jahr 1917 die legendäre erste Dada-Ausstellung zeigte.

Galerie Salis & Vertes
www.salisvertes.com
Meistern des 20. Jahrhunderts zeigt auch diese bekannte Galerie am Anfang der eleganten Bahnhofstrasse.Die neueingerichtete “Lounge” der preislich etwas moderateren jungen Künstler im Untergeschoss ist empfehlenswert.

Wohnen

Das Filetstück von Zürich
Das Hotel Baur au Lac liegt direkt im Herzen der – für internationale Verhältnisse – kleinen Stadt, sozusagen auf einem Filetstück am Ufer des Zürichsees, im eigenen prächtig angelegten Park. Die Lage des Hotels und des Gartens wird charmant unterstrichen durch die einseitige Begrenzung zum Kanal, wo die Zimmer, die auf dieser Seite liegen, fast Venedig-Charakter erhalten.

Tradition und Stil sind die Attribute, die in diesem Haus an der Talstraße ganz großgeschrieben werden. Das Baur au Lac wird seit seiner Eröffnung 1844 bis heute in der sechsten Generation von der Familie Kracht geführt und ist damit das weltweit älteste , das noch im Besitz seiner Gründerfamilie ist.
Eine solche Geschichte verpflichtet – auch gegenüber dem treuem Stammpublikum. Und so wundert es nicht, dass in den letzten 15 Jahren rund 200 Millionen Franken in die Neu- und Umgestaltung des Baur au Lac investiert wurden. Diese Investition wird auch angenommen, denn von der nahegelegenen Bahnhofstrasse lockt die Terrasse und das Restaurant erlesenes Publikum, das in Auftreten und Ausstattung den Eindruck vermittelt, Finanzkrise in Europa sei ein Fremdwort.

Das Gourmetrestaurant Pavillon, eines der beliebtesten Restaurants Zürichs und das kulinarische Herz des Baur au Lac beeindruckt mit der prächtigen fünf Meter hohe Rotonde mit filigranen Stuckarbeiten und den selbst für Kenner spektakulären Lalique-Lüster aus den 20er Jahren. Die Küche von Chefkoch Laurent Eperon im Pavillon zeugt von einem frischen, dynamischen und zeitgemäßen Stil: „Contemporary Fine Dining“ ist seine leichte, offene Interpretation der klassischen Haute Cuisine.

Die Gäste wohnen selbstverständlich, wie alles im Baur au Lac: erstklassig. Wobei einen der Gedanke, wer das nun eigentlich alles bezahlen soll, beschleicht. Eine hübsche Suite der Einstiegskategorie kostet knappe 2.000 Schweizer Fränkli pro Nacht. Die Zimmer beziehen ihre unnachahmliche Eleganz aus stilsicherem Design. Erlesene Art-Déco-Stücke, gekonnt kombiniert mit französischen Stilmöbeln und modernen Elementen unter Verwendung wertvollster Materialien, machen den raffiniert eklektischen Stil der Zimmer aus.
Die Badezimmer des Baur au Lac sind legendär – schließlich war Karl Kracht 1905 einer der ersten, der Zimmer mit eigenen sanitären Anlagen und fließendem Wasser anbot. Heute sind alle Bäder komplett in Marmor gehalten und erfüllen höchste Anforderungen – die man in dieser Preisgestaltung auch gerne erwarten darf.

Noch kurz ein Wort für enthusiastische Automobilisten. Auch der Hotel-Pionier Karl Kracht erkannte bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts, dass das Auto als Verkehrsmittel die Pferdekutsche ablösen würde und die Notwendigkeit einer standesgemäßen Unterbringung für die Fahrzeuge der Gäste ebenso wichtig wie der Aufenthalt selbst werden würde.
1905 erwarb er eine Werkstatt in der Glärnischstrasse, aus der die heute noch bestehende Garage des Baur au Lac hervorgingen. 2005 wurde der Fuhrpark des Baur au Lac um ein besonderes Highlight erweitert, um die alte Tradition aufleben zu lassen: Ein Rolls Royce Phantom steht den Hotelgästen nun wieder exklusiv zur Verfügung.

Sie sehen, wenn Ihnen der wunderschöne kurze Spaziergang zur „Kronenhalle“ zu weit sein sollte, der Rolls bringt Sie sicher gerne hinüber zum Bellevue. Der Ausblick aus einem Phantom-Fenster ist sicher die gesteigerte Exklusivität – und tut der Schönheit des Zürichsees keinen Abbruch.

Weitere Information unter: www.bauraulac.ch

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